Es gibt eine Trauer, die man nicht beweinen kann. Eine Trauer, die man niemanden erklären kann und die niemand, selbst wenn man sie erklären könnte, begreifen kann. Diese Trauer lässt sich in nichts transformieren, sie legt sich leise auf die Seele, wie Schnee in einer windstillen Nacht.“ (Haruki Murakami)
Eigentlich ...
... war es so nicht geplant. Eigentlich, sollte unsere Homepage über die mit uns lebenden Salukis, über unsere gemeinsam neu gegründete Saluki-Zuchtstätte sowie unsere Zukunftspläne berichten.
Aber ...
... ohne unsere geliebten Salukis, mit denen wir nicht mehr unser Leben teilen dürfen, weil sie uns viel zu früh genommen wurden, wäre wohl alles ganz anders gekommen. Wir hätten uns niemals kennengelernt, es gäbe diese Zuchtstätte und diese Website nicht und wir hätten uns alle in eine ganz andere Richtung entwickelt.
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Die Rolle unserer ersten Salukis war für uns alle so prägend, dass wir ihnen auf unserer Website ein besonderes Gedenken geben möchten. Mag es Schicksal sein oder etwas anderes, für uns nicht Greifbares. Es kann zumindest nachdenklich stimmen, dass unsere beiden Salukis, die uns allen so viel bedeutet haben, im Abstand von genau 7 Wochen (beide verstarben an einem Sonntag) auf tragische Art und Weise aus dem Leben gerissen wurden. Einen Sinn kann man nur schwerlich darin erblicken. Aber es gibt weder Zufälle noch passiert etwas ohne Sinn, auch wenn es zunächst danach auszusehen scheint. Wie dem auch sei, auch wenn sie nicht mehr unter uns weilen, so sind sie immer ganz nah bei uns.
Maymouna´s Katayoun 01. 05.2002 – 24.08.2003 - Angela & Thomas Lenk
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Sie war knapp 12 Wochen alt, als wir uns kennen lernten. Ich saß am Tisch und um mich herum eine kleine Schar Welpen. Sie sprang in einem Satz auf den Tisch, schaute mich an und von dort aus auf meinen Schoß. Das war der erste Kontakt. Und der war prägend.
Wieder zuhause, ging sie mir nicht aus dem Kopf und ich entschied mich für das kleine sandfarbene Salukimädchen.
Wenige Wochen später zog sie bei uns ein und mit ihr unsere große Faszination Saluki.
Sie war eine freundliche, liebe Hündin, aufgeschlossen jedem Menschen gegenüber. Auf „unserer“ Hundewiese fand sie schnell ihren Platz zwischen all den verschiedenen Hunden. Sie hatte ein schönes Hundeleben, viele Spielkameraden, mit denen sie täglich toben konnte. Viel Freilauf in der Natur.
Mit nur 15 Monaten fanden wir sie mit eingeschlagenem Kopf unweit von unserem Haus. Zuvor wurde unser Gartentor gewaltsam geöffnet und unsere beiden Salukis entwendet. Kalle, schon immer etwas skeptischer Fremden gegenüber, entkam diesem Menschen, muss aber alles mit angeschaut haben. Er war extrem traumatisiert und schrie wie ein kleines Kind.
Für uns war es einer der schwärzesten Tage in unserem Leben.
Wir wissen wer der Täter war, leider können wir es nicht beweisen. Er fiel schon vorher durch seinen Hass gegen Hunde auf. Bis heute erträgt er keinen Blickkontakt.
Nun sind unsere Gartentore durch Ketten extra gesichert, täglich laufe ich die Zäune ab, bis heute schaffe ich es nicht, die Hunde über längere Zeit unbeobachtet im Garten spielen zu lassen.
Katayoun fand ihre letzte Ruhe bei uns im Garten, dicht am Haus, so ist sie immer in unserer Nähe.
... und nur 7 Wochen später folgte Ihr ...
Wadi ad Dawasir Cherim Alyasou 13.03.1999 - 12.10.2003 - Beate & Michael Weinhold
Er kam völlig unerwartet in unser Leben. Freunde von uns hatten einen Wurf und er war der letzte im Wurf der noch ein Zuhause suchte. Im Stillen hatte ich bereits gehofft, doch unser Leben war noch nicht für Hunde geeignet.
Ganz zufällig besuchte er uns und es war sofort um uns geschehen. Wir konnten nicht mehr anders, als alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit unser Leben auch für ihn geeignet ist.
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So zog er im Alter von 7 Monaten bei uns ein und durfte täglich mit mir zur Arbeit. Unsere gemeinsamen Spaziergänge durch den Park auf dem Weg zur Arbeit genossen wir beide. Im Laufe der Zeit hatte er auch Freunde gefunden, mit denen er jeden Morgen toben durfte.
Er nahm schnell eine sehr wichtige Rolle in unserem Leben ein; ein Leben ohne ihn, war für uns unvorstellbar.
Das Schicksal hatte aber anderes mit uns vor. Im Oktober 2003 sprang Alyasou in einem abgeernteten Maisfeld einem Fasan hinterher und rammte sich dabei einen harten Maisstengel, der einzige weit und breit, in den Brustkorb. Sein Blutverlust war enorm und der Weg in die Klinik schien uns endlos. Die anschließende 3-stündige Operation hat er zwar noch überlebt, kollabierte aber in der Aufwachphase. Er starb ohne uns, denn wir durften nicht bei ihm sein. Es war für uns unfassbar. Er wurde uns viel zu früh genommen.
Er ist ganz fest in unserem Herzen und dort wird er auch immer seinen Platz behalten.













